Ich trage,
aber nicht alles.
Ein Raum für Menschen, die viel halten — und merken, dass nicht alles ihrs ist.
Unterscheiden,
nicht verändern.
Hier wird nicht daran gearbeitet, dass etwas weggeht. Hier wird daran gearbeitet, dass du es siehst, wenn es kommt — und dass du weißt, was davon deins ist und was du nur aus Reflex mitträgst.
Hierher finden Menschen, die viel halten. Beruflich, familiär, oft beides. Die Person, an die andere sich wenden. Und die in einem leisen Moment merken, dass sie nicht mehr auseinanderhalten, was sie aus Überzeugung tragen und was aus Gewohnheit.
Das Format ist 1:1, in einem langsamen Rhythmus, über einen längeren Zeitraum.
Ein Ort, an dem Stille Platz hat.
Sitzungen finden hier vor Ort statt — oder online, je nach Vereinbarung.
Sortieren ist die Arbeit. Nicht die Voraussetzung.
Langsam.
Eins zu eins.
Auf Dauer.
- 1:1, online oder in Präsenz — je nach Vereinbarung.
- Sitzungen ca. 90 Minuten, in einem unregelmäßigen Rhythmus.
- Wir arbeiten über einen längeren Zeitraum, nicht in Modulen oder Programmen.
- Vor jeder Arbeit ein Vorgespräch — eine Stunde, ohne dass du dich danach entscheiden musst.
- Keine Methode, die du allein anwendest. Eine Praxis, in der ich da bin, wenn die Frage wiederkommt.
Es geht nicht schnell. Das ist Teil der Sache.
Wofür diese Arbeit nicht da ist.
Nicht für akute Krisen.
Wer gerade in der Trennung, in der Trauer oder in einer psychischen Krise steckt, ist bei jemandem mit therapeutischer Ausbildung besser aufgehoben. Was hier passiert, hat Boden zur Voraussetzung.
Nicht für Schnellergebnisse.
In vier Sitzungen wird hier nichts gelöst. Wer ein Resultat sucht, das nächste Woche steht, sollte woanders suchen.
Nicht für Bestätigungssuche.
Wer jemanden braucht, der applaudiert und sagt „du bist großartig", ist hier falsch. Wärme: ja. Bestätigung: nein.
Wenn etwas davon zutrifft, ist das keine Absage an dich. Es ist eine Sortierung, was hier passt und was nicht.
Was ich trage,
woher es kommt,
was offen bleibt.
Ich bin verlässlich. Wer mich kennt, weiß: ich bleibe. Ich verschwinde nicht in dem, was ich für andere halte. Diese beiden Dinge — das Halten und das Wissen, was meins ist — habe ich nicht gegeneinander ausgespielt, auch wenn sie sich auf den ersten Blick widersprechen.
Meine Weichheit kommt aus Italien. Nicht als Folklore, nicht als Stimmung. Als Quelle. Als ein Ort, an dem ich gelernt habe, dass Wärme keine Lautstärke ist.
Was bei mir nicht aufgelöst ist: die Vater-Linie. Der alte Reflex, bis zur eigenen Auflösung zu tragen. Ich arbeite nicht damit, dass das weggeht. Ich arbeite damit, dass ich es sehe, wenn es kommt. Das ist auch die Praxis, die ich anbiete.
Wenn etwas sich gemeldet hat.
Wenn du das gelesen hast und etwas in dir hat sich gemeldet — schreib mir. Ein Satz reicht.